Was ist PPC/1500?

WaffenSLG T'n T
Die Wiege des 1500-Schießens, auch PPC (Practical Police Course) genannt, stand wie so oft bei jungen, aufstrebenden Schießsportdisziplinen in den USA. Bereits 1916 bot die NRA (National Rifle Assocation) spezielle Schießkurse für Polizeibeamte an. Damals war die klassische Dienstwaffe eines amerikanischen Polizeibeamten der Double Action-Revolver im Kaliber .38 Special, so daß die in der Zeit limitierten PPC- Übungen auf diesen Waffentyp zugeschnitten waren, also Sechs- Schuß- Sequenzen und das Nachladen mit dem Speedloader enthielten. Seit den ersten amerikanischen Meisterschaften in den 0er Jahren haben sich die Übungen prinzipiell nicht geändert und werden auch heute bei uns mit wachsender Beliebtheit geschossen, so daß bei deutschen Veranstaltungen über 300 Einzelstarts an der Tagesordnung sind. Das 1500-Schießen fasziniert so viele Schützen, weil es einerseits nicht so eintönig und statisch wie die klassischen Präzisionsdisziplinen, andererseits nicht so dynamisch und unerbittlich schnell wie das IPSC- Schießen ist. Variationsreich sind sowohl die Anschlagtechniken, die von stehend frei oder angestrichen an der Barrikade über kniend und sitzend reichen können, als auch die Schußentfernungen von 10 bis 50 Meter. Interessant wird das PPC- Schießen auch durch die gelungene Klasseneinteilung, die Garant dafür ist, daß der Schütze nur gegen Konkurrenten mit gleichem Leistungsniveau antritt, sowie durch die verschiedenen Waffenkategorien, die ein breites Betätigungsfeld ermöglichen.
Der komplette Wettkampf ist in fünf Matchs aufgeteilt, umfaßt 150 Schuß und eine Maximalpunktzahl von 1.500, was die Bezeichnung "1.500-Schießen" erklärt.

Kontaktadresse: 
Bund der Militär- und Polizeischützen (BDMP) e.V. Paderborn

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