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Großkaliber-Revolver
für DSB-Zentralfeuer und BDMP 1500 |
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Generationswechsel Die
Familie Triebel kann auf eine lange Tradition im Büchsenmacherhandwerk
zurückblicken, schließlich fertigte man schon vor bald 250 Jahren
typische Jagdgewehre. Durch die Junioren Katja und Kristian Triebel
hat sich das Familienunternehmen auch einen festen Platz im jungen
Sportwaffen- und Tuningsektor erarbeitet, was das hier vorgestellte
Revolver-Quartett beweisen soll. |
(von oben):
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Themen des 6-seitigen Berichts: |
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| Bereits
1750 gründete Christian Friedrich Triebel in Suhl seine "Fabrikation
von erstklassigen Gebraucht- und Luxusgewehren". Leider lassen
sich heute keine Belege mehr für die Dokumentation des weiteren Verlaufes
der Triebel-Familie finden. (das Geschäfts- und Wohnhaus wurde im März
´45 ausgebombt). Doch 1935 übernahm Walter Triebel durch Heirat das Berliner Waffenfachgeschäft von Paul Thom und übergab es 1969 seinem Sohn Klaus Friedrich Paul Triebel. Dieser baute den Familienbetrieb unter der Alliierten Verwaltung zum führenden Waffengeschäft in West-Berlin aus. |
Es ist heutzutage kaum vorstellbar, daß die Berliner bis zur Wende für
jeden An- und Verkauf von erwerbsscheinpflichtigen Waffen eine Genehmigung
der Alliierten und der Berliner Polizei benötigten. Die Waffen durften auch nicht zu Hause, sondern nur in genehmigten Vereinslagerstätten aufbewahrt werden. Zum Glück wurden diese Verordnungen mit der Wende hinfällig. Die junge Generation im Hause Triebel um Kristian Triebel beschäftigt sich neben den klassischen Büchsenmacherarbeiten im Jagdwaffensektor wie Reparatur, Montagen, Schäftungen und Gravuren aber auch verstärkt mit den boomenden Großkaliber-Kurzwaffen-Disziplinen und fertigt auf Kundenwunsch dementsprechend modifizierte Sportgeräte an. |
| Aus
dem umfangreichen Tuning-Programm wählten wir vier typische Smith
& Wesson- Großkaliber- Revolver aus, die für DSB/BDS-
Präzisions- Disziplinen sowie für das boomende 1500-Schießen des BDMP
modifiziert wurden. Beliebte
Basis Alleine drei der vier zur Verfügung gestellten Testwaffen basieren auf dem allseits bekannten Smith & Wesson - Modell 686 Distinguished Combat Magnum. Dieser Stainless Steel-Klassiker in .357 Magnum aus dem Jahre 1981 mit L-Rahmen und bis zur Mündung reichendem Ejektorgehäuse ist der beliebteste Großkaliber- Sportrevolver. Die Modelle:
haben aber nicht nur den 686 als gemeinsame Ausgangsbasis, sondern sind auch in der weiteren Ausstattung miteinander vergleichbar. |
Denn bei allen drei Six Shootern wurde der originale Werkslauf gegen
einen Lothar Walther
Polygonlauf ausgetauscht und die Rahmen/Laufoberseite wird
von der "Smith & Wesson Club 30"-
Visierschiene gekrönt. Dieses gigantische Zielmittel mit dem
erstklassigen Visierbild und einer vierfach verstellbaren Kimme für
die vier typischen PPC- Distanzen ist eine von Club 30- Mitglied Ralf
Merkle (Backnanger Waffenschmiede) aus Leichtmetall gefertigte Kopie
der originalen Wichita- "Power Rib"- Visierschiene.
Durch die Vierfach- Verstellung kann der Schütze auf der 10-, 15-, 25- und 50-Meter- Distanz seinen Haltepunkt selbst bestimmen. Vor allem auf der 50 Meter- Entfernung, auf der jedes minimale Verkanten zu einer extremen Treffpunktverlagerung führen kann, entscheiden sich viele 1500-Schützen für einen Halteraum über den schwarzen Bereich der Scheibe, so daß sie durch den hellen Hintergrund das Visier kontrastreicher sehen und so eventuelle Fehler besser erkennen und korrigieren können. Die Unterschiede liegen dann wiederum im Detail. |
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Aus
Berlin kommen durchaus gelungene Tuningwaffen, die auch im Detail überzeugen
können. So sind bei den Revolvern die Patronenlagereingänge angefast
und durchnumeriert und das Abzugszüngel erstklassig und praxistauglich
begradigt und verrundet. Die vorgestellten Revolver liegen im Preis
um 1500,--€ und sind somit ihr Geld wert. Text: Stefan Perey/Jens Tigges (caliber 11/98) Fotos: Peter Sabel (caliber 11/98) aufbereitet für das Internet von Katja Triebel |
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©
Triebel Jagd- und Sportwaffen GmbH - Schönwalder Str. 12 - D-13585
Berlin |