T'n T - Revolver

Zubehör DSB-Zentralfeuer

Großkaliber-Revolver für DSB-Zentralfeuer und BDMP 1500
 Ein Bericht aus
caliber 11/98

Gelungener
Generationswechsel

Die Familie Triebel kann auf eine lange Tradition im Büchsenmacherhandwerk zurückblicken, schließlich fertigte man schon vor bald 250 Jahren typische Jagdgewehre. Durch die Junioren Katja und Kristian Triebel hat sich das Familienunternehmen auch einen festen Platz im jungen Sportwaffen- und Tuningsektor erarbeitet, was das hier vorgestellte Revolver-Quartett beweisen soll.

T'n T Modelle im Überblick

T'n T Revolver - Quartett.jpg (16772 Byte)

(von oben): 

  • T'n T Terminator
  • T'n T 1500 Special
  • T'nT 1500
  • T'n T DSB-Zentralfeuer

Themen des 6-seitigen Berichts:
 

Firmenhintergrund

Bereits 1750 gründete Christian Friedrich Triebel in Suhl seine "Fabrikation von erstklassigen Gebraucht- und Luxusgewehren". Leider lassen sich heute keine Belege mehr für die Dokumentation des weiteren Verlaufes der Triebel-Familie finden. (das Geschäfts- und Wohnhaus wurde im März ´45 ausgebombt).
    Doch 1935 übernahm Walter Triebel durch Heirat das Berliner Waffenfachgeschäft von Paul Thom und übergab es 1969 seinem Sohn Klaus Friedrich Paul Triebel. Dieser baute den Familienbetrieb unter der Alliierten Verwaltung zum führenden Waffengeschäft in West-Berlin aus.
    Es ist heutzutage kaum vorstellbar, daß die Berliner bis zur Wende für jeden An- und Verkauf von erwerbsscheinpflichtigen Waffen eine Genehmigung der Alliierten und der Berliner Polizei benötigten.
    Die Waffen durften auch nicht zu Hause, sondern nur in genehmigten Vereinslagerstätten aufbewahrt werden. Zum Glück wurden diese Verordnungen mit der Wende hinfällig.

   
Die junge Generation im Hause Triebel um Kristian Triebel beschäftigt sich neben den klassischen Büchsenmacherarbeiten im Jagdwaffensektor wie Reparatur, Montagen, Schäftungen und Gravuren aber auch verstärkt mit den boomenden Großkaliber-Kurzwaffen-Disziplinen und fertigt auf Kundenwunsch dementsprechend modifizierte Sportgeräte an.             

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Revolver-Quartett

Aus dem umfangreichen Tuning-Programm wählten wir vier typische Smith & Wesson- Großkaliber- Revolver aus, die für DSB/BDS- Präzisions- Disziplinen sowie für das boomende 1500-Schießen des BDMP modifiziert wurden.

Beliebte Basis
und typische Tuningteile

    Alleine drei der vier zur Verfügung gestellten Testwaffen basieren auf dem allseits bekannten Smith & Wesson - Modell 686 Distinguished Combat Magnum. Dieser Stainless Steel-Klassiker in .357 Magnum aus dem Jahre 1981 mit L-Rahmen und bis zur Mündung reichendem Ejektorgehäuse ist der beliebteste Großkaliber- Sportrevolver.

Die Modelle:

  • T'n T DSB-Zentralfeuer
  • T'n T 1500
  • T'n T 1500 Special

haben aber nicht nur den 686 als gemeinsame Ausgangsbasis, sondern sind auch in der weiteren Ausstattung miteinander vergleichbar.

   Denn bei allen drei Six Shootern wurde der originale Werkslauf gegen einen Lothar Walther Polygonlauf ausgetauscht und die Rahmen/Laufoberseite wird von der "Smith & Wesson Club 30"- Visierschiene gekrönt. Dieses gigantische Zielmittel mit dem erstklassigen Visierbild und einer vierfach verstellbaren Kimme für die vier typischen PPC- Distanzen ist eine von Club 30- Mitglied Ralf Merkle (Backnanger Waffenschmiede) aus Leichtmetall gefertigte Kopie der originalen Wichita- "Power Rib"- Visierschiene.

    Durch die Vierfach- Verstellung kann der Schütze auf der 10-, 15-, 25- und 50-Meter- Distanz seinen Haltepunkt selbst bestimmen. Vor allem auf der 50 Meter- Entfernung, auf der jedes minimale Verkanten zu einer extremen Treffpunktverlagerung führen kann, entscheiden sich viele 1500-Schützen für einen Halteraum über den schwarzen Bereich der Scheibe, so daß sie durch den hellen Hintergrund das Visier kontrastreicher sehen und so eventuelle Fehler besser erkennen und korrigieren können.

Die Unterschiede liegen dann wiederum im Detail.

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Fazit

Kristian Triebel Aus Berlin kommen durchaus gelungene Tuningwaffen, die auch im Detail überzeugen können. So sind bei den Revolvern die Patronenlagereingänge angefast und durchnumeriert und das Abzugszüngel erstklassig und praxistauglich begradigt und verrundet. Die vorgestellten Revolver liegen im Preis um 1500,--€ und sind somit ihr Geld wert.

Text: Stefan Perey/Jens Tigges (caliber 11/98)

Fotos: Peter Sabel (caliber 11/98)

aufbereitet für das Internet von Katja Triebel

DSB-Zentralfeuer


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