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Als Waffen-Lobby
wird eine Gesellschaftsgruppe bezeichnet, die Lobbyismus betreibt
und sich dabei für Produktion, Handel und Besitz von Waffen einsetzt.
Nach den USA und Russland
ist Deutschland der größte Rüstungsexporteur der Welt. Lobbyarbeit
wird dort mit Sicherheit betrieben, um die Exportkontrollen zu verhindern
bzw. zu lockern. Doch für die Rüstungsindustrie ist der Bereich
Jagd- und Sportwaffen meist uninteressant.
Im Bereich des privaten
Waffenbesitzes von Sportschützen, Jägern und Paintballspielern wird
der Begriff „Waffen-Lobby“ von Waffengegnern diffamierend
eingesetzt, um Verschärfungen des Waffengesetzes politisch
durchzusetzen.
Eine deutsche Waffenlobby für den Privatwaffenbesitz (analog zur
NRA)
- würde ständig die
politischen Strömungen in den Parteien und den
gesetzgebenden Organen analysieren
- würde mit juristisch
und politisch geschulten Lobbyisten vor Ort und
in den Medien agieren
- würde ihre Mitglieder
informieren, wie die Abgeordneten vor
Ort zum Waffenrecht stehen
- würde EU-weite
Kontakte haben, um in Brüssel Zeichen zu setzen
- hätte ein Netzwerk
von Aktivisten, die auf Zuruf Informationen verteilen,
sowie in Leserbriefen an die Medien für ein Stimmungsbild zu sorgen
Weitere
Details zur NRA im
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B)
Fakt in Deutschland bis 2009
Bis 2009
gab es in Deutschland:
- einen Verband der
Büchsenmacher und des Waffenfacheinzelhandels:
mit ca. 900 Mitgliedern
- eine Interessenvertretung
der gesamten Waffenbranche, die auch von Privatwaffenbesitzen
gefördert werden kann und Gründungsmitglied der international
agierenden WSFA ist:
mit unbekannter Mitgliederzahl und über 30.000 Förderern
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C)
Fakt in Deutschland ab 2009
- Keine der drei Vereinigungen
hat die Äußerungen in den Medien öffentlich angeprangert.
- Die Redebeiträge
in den Politik-Talkshows waren unprofessionell.
- Die einzelnen Vertreter
widersprachen sich gegenseitig.
- Nirgendwo wurde öffentlich
über das Positive am Privatwaffenbesitz berichtet.
Sicherlich haben alle
drei Vereinigungen im Hinterzimmer agiert.
Doch dies reicht nicht, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen.
Weder der normale Zeitungsleser
und TV-Konsument, noch die bei der Gesetzgebung beteiligten Politiker
wussten Details vom Privatwaffenbesitz, sie hörten nur noch die
Stimmen der Medien, die letztes Jahr unisono auf Seiten der Waffengegner
stand
Die Haltung der
Medien und Politiker wurde maßgeblich beeinflusst von der Antiwaffen-Lobby
,
deren Vertreter die Gründung des Aktionsbündnis Winnenden betreut
hat. (s.a. bzw. )
Doch die Privatwaffenbesitzer
haben dieses Mal nicht den Verbänden vertraut, sondern den Kampf
gegen weitere Verschärfungen selbst aufgenommen.
Über das Internet
- insbesondere in den Online-Foren, z.B. ,
wurde Wissen ausgetauscht und Aktionen durchgeführt.
- Zehntausende
von Briefen und Emails erhielten die Abgeordneten
von den Usern, die ihnen ihre Sicht zum Waffenbesitz schilderten.
- Die Wahlprogramme
der Parteien in Bezug auf das Waffenrecht wurden veröffentlicht.
- Mittlerweile
wird fast jeder Anti-Waffen-Artikel und jede Umfrage in den Foren
gepostet, um die öffentliche Meinung durch die
Kommentare zu ändern, was auch Wirkung zeigt.
Als "Graswurzelbewegung"
(von unten heraus) wurden die
und
(die deutsche Vertretung in der internationalen Organisation
) gegründet. Hier wird Geld gesammelt, um Musterprozesse und Lobbyarbeit
zu finanzieren und Informationen zu bündeln und zu verteilen. |
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JA: weil es eine INTERNATIONALE ANTI-Waffen-Lobby
gibt.
Seit über einem Jahrzehnt
werden in den Landtagen und im Bundestag - meist von den Grünen,
aber auch von den Roten - Anfragen gestellt, um den privaten Waffenbesitz
zu verbieten, sowohl in Deutschland - als auch in unseren Nachbarländern
Schweiz und Österreich, anderen EU-Ländern und den USA.
Die
Aktionen der deutschen Anti-Waffen-Lobby:
- Das Aktionsbündnis
Winnenden sammelt Unterschriften gegen den Privatwaffenbesitz.
- Die kleinste Gewerkschaft
der Polizei ()
publiziert laufend gegen
- In Brüssel
werden ständig neue Richtlinien ausgeheckt, um den Legalwaffenbesitz
zu erschweren (aktuell )
- Die Kommunen, insbesondere
in Baden-Württemberg belasten die Legalwaffenbesitzer mit
- Das Bundesministerium
des Innern beabsichtigt von der Ermächtigung des § 36 Abs. 5 WaffG
Gebrauch zu machen:
- Ständig werden "Kleine
Anfragen" der
und
Parteien in die Landtage eingebracht, die nur eines im Sinn haben:
das totale Privat-Waffenverbot.
Weltweite
Kampagnen gegen Kleinwaffen :
Jagd- und Sportwaffen
gehören zu den Kleinwaffen.
Es wird in den weltweiten Kampagnen nicht unterschieden
zwischen militärischen und zivilen Einsätzen, z.B. werden
immer wieder von ,
und anderen diese oder ähnliche Zahlen gezeigt:
Die Zahl
der Kleinwaffen weltweit wird auf 639 Millionen geschätzt.
In Deutschland
besitzen 2,3 Millionen Menschen Kleinwaffen.
Jedes Jahr werden eine halbe Million Menschen Opfer von Kleinwaffen,
jeden Tag über 1000.
Mit
diesen Zahlen wird impliziert, dass die deutschen Legalwaffen
massiv töten, obwohl bekannt ist, das die
Legalwaffenbesitzer nur zu 0,006% an Straftaten beteiligt
sind. |
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E)
Was können SIE tun?
Nehmen Sie sich ein Beispiel an der Schweiz:
Dem Schweizer Bundesrat
wurden im Februar
2009 über 100.000 Stimmen von der
abgegeben.
Die Ziele dieser
"Waffeninitiative" sind denen vom "Aktionsbündnis
Winnenden", der grünen und roten Parteien in unserem Land sehr
ähnlich: Abschaffung des Legalwaffenbesitzes unter dem Deckmantel
einer besseren Sicherheit der Bürger.
In der Schweiz
haben sich daraufhin 16 Vereinigungen (u.a. protell) mit über 250.000
Mitgliedern zur zusammengeschlossen.
Und
was hat die IGS bisher erreicht?
Der :
Die Militärwaffe soll
nicht strikt aus dem Haushalt verbannt und im Zeughaus verwahrt
werden. Die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrats
(SIK) empfiehlt ihrem Rat die Initiative "Schutz vor Waffengewalt"
mit 18 gegen 8 Stimmen zur Ablehnung.
Auszüge aus der Begründung:
Eine Annahme
der Initiative hätte eine "Entwaffung des Bürgers" zur
Folge. Nur noch Kriminelle hätten dann eine Waffe, sagte
Büchler.
Was die Suizidprävention
anbelange, finde die Kommissionsmehrheit selbstverständlich, dass
jeder Todesfall tragisch sei. Sie zweifle aber daran,
dass die von der Initiative vorgeschlagenen Massnahmen zu einer
tieferen Suizidrate führe. Jeder Suizid habe eine Vorgeschichte.
Aber sie ruhen sich
nicht aus:
Die frühere Berner Regierungsrätin
und jetzige IGS-Präsidentin Dora Andres will bis zur Volksabstimmung
2011 fast
aufwerfen.

Analog zur
in Österreich,
in der Schweiz und
in den USA
benötigen wir auch in Deutschland eine breite Vereinigung
für den legalen Waffenbesitz.
-
jeden Hersteller
(vom Bekleidungsfabrikanten über Optik-Hersteller
bis zu Waffenproduzenten)
-
jeden Händler
(vom Fachgeschäft für Freie Waffen über Jagdausstatter
bis zum Sportschützen-Ausrüster)
-
jeden Jäger
und Schützen
(vom Förster bis zum IPSC-Sportschützen, vom
Biathleten bis zum Paintballspieler)
auf, mindestens
eine der vorhandenen Vereinigungen zu unterstützen.
Am besten, Sie unterstützen
gleich zwei bis drei Vereinigungen.
Dies ist keine Zersplitterung, sondern hier werden auf verschiedenen
Wegen dasselbe Ziel erricht.
Lobbyarbeit kostet Zeit
und Geld.
Bei pro-legal
wird man Mitglied mit einem geringfügigem Beitrag von nur
12 € pro Jahr, beim FvLW und FWR für den gleichen Betrag
Förderer.
Diese geringen Beiträge
erlauben einem Privatwaffenbesitzer, sowohl Mitglied bei pro-legal,
als auch Förderer beim FWR und/oder FvlW gleichzeitig zu sein.
Zusätzliche Spenden sollten
dem individuell Bestem der drei Vereinigungen angedeihen.
Aufnahmeanträge:
-
-
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F)
Wie unterstützt Triebel die Waffenlobby?
Wir Triebels
sind z.B. Mitglied vom VDB und pro-legal, sowie Förderer von FvLW.
- wir vom
Direktorium vier Mitglieder persönlich kennen und diese unser
vollstes Vertrauen genießen
- sämtliche
Informationen über diese Organisation, ihre Ziele und Strategien
veröffentlicht werden
- das Direktorium
- vor und nach der Gründung - bereits viel organisiert hat.
Wie unterstützen
wir aktiv?
- Jedes
Paket, das unser Haus verlässt, enthält einen pro-legal Flyer
- Bei jedem
Waffenkauf ab EUR 500,-- übernehmen wir den ersten Jahresbeitrag,
sofern der Kunde eine dreijährige Mitgliedschaft abschließt
(10€ von 30 €)
- Sobald
es genügend Mitglieder in Berlin gibt, werden wir uns zur Wahl
zum Bundesdelegierten aufstellen lassen.
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Links
zu Netzwerken und Argumentationshilfen
Forum
Waffen-Online : Diskussionen - Nachrichten - Aktuelles
Legalwaffen.de
: Privatseite des Waffensachverständigen A. Kuckart
Waffenblog
: hochaktuell von Tetra-Gun
IWÖ
: IG Liberales Waffenrecht in Österreich mit vielen Links zum EU-Recht
Triebels
Linksammlung : Stellungnahmen u.a. vom VdW - GdP - DJV - DSB
Triebels Argumente
gegen die Verschärfung
Norbert Helfingers
Argumente
gegen die Verschärfung
Medien:
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Aktualisiert
am 23.04.10 - verantwortlich für den Inhalt: Katja Triebel
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Archiv:
06/2009:
Unterstützung
pro-legal
05/2009:
Wahlanalyse - Wie verhalte ich mich bei unangemeldeten Kontrollen -
Expertenkreis Amok
04/2009
: Die Parteien und deren aktuelle Forderungen für das Wahljahr 2009
zum Waffenrecht
03/2009
: Argumente gegen Waffenverbote
02/2009
: Aktion gegen die Verschärfung des Waffenrechts
01/2009
: Kataloge, Sonderseiten und Öffnungszeiten
Herbst
2008 : Katalog - 0% Finanzkauf - Sonderangebote
September
2008 : Zeiss Tauschaktion - R93 Konfigurator
Juni
2008 : Zeiss Rangfinge und Rapid Z
April 2008 : BDMP/Umarex Cup, Änderung im Waffenrecht (01.04.08),
Warum gibt es zwei Shops, Bestellstatus
März
2008 : Der neue Shop
Umfrage
2001
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