Aktion gegen die Verschärfung des Waffenrechts
"Wer Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren" (Benjamin Franklin)

Parteiprogramme

Unterschriftsaktion

Anschreiben an MdB

       

Unser Anschreiben an die MdBs

Wer sich mit dem Waffenrecht nicht auskennt und auch keine Waffen im Haus hat, wird alle unten genannte Thesen gutheißen.

Ich bitte Sie, sich die folgenden Erläuterungen - gestützt von Statistiken - zu den Antithesen vorurteilsfrei durchzulesen.

Das Grundgesetz sichert jedem das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit zu.

Schießsport und Jagd machen Spaß, sie sind ein Hobby und bei entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen kommt dabei niemand zu schaden.

 

Nr.

These

Antithese

1

Die massive Verbreitung und Präsenz von legalen Schusswaffen in Privatwohnungen ist eine Gefahr für die Sicherheit.

Weniger legale Waffen
bedeutet nicht mehr Sicherheit.

2

Da Amokläufe oft mit legalen Waffen begangen wurden, ist der legale Besitz einzuschränken.

Die beiden deutschen Amokläufer hatten keine legalen Waffen.

3

Durch ein Verbot von großkalibrigen Waffen für Privatpersonen können zukünftig Amokläufe verhindert werden.

Auch ohne Waffen gibt es Amoktaten.

4

Waffen sind für sich schon 'böse'.

Von 10.000 Autos tötet jährlich eines.
Aber nur eine von
2.500.000
Legalwaffen.

5

Bundestag und Bundesregierung stehen nach dem Amoklauf von Winnenden in der Verantwortung, den Ursachen für dieses unfassbare Verbrechen nachzugehen und die erforderlichen und geeigneten Konsequenzen zu ziehen.

keine

 

Vollständiges Anschreiben mit Erläuterungen : Download (PDF 107 kb) oder Download (.doc 112 kb)

Höchstwahrscheinlich wird am 19.Juni bereits Folgendes beschlossen:

  • Verdachtsunabhängige Kontrollen in den Wohnungen der Waffenbesitzer, auch gegen deren Willen
  • Verstoß gegen die Aufbewahrungspflicht soll Ordnungsstrafe statt Bußgeld nach sich ziehen.
  • Das allgemeine Bedürfnis wird gestrichen. Schützen, die mit einer konkreten Waffe nicht mehr regelmäßig aktiv Schießsport treiben, müssen mit einem Widerruf der Besitzerlaubnis für diese Waffe rechnen.
  • Überschreiten des Regelkontingents. Die Befürwortung von mehr als drei halbautomatischen Langwaffen und mehr als zwei mehrschüssigen Kurzwaffen setzt künftig die regelmäßige Teilnahme an Schießsportwettkämpfen (auf Bezirksebene) voraus.
  • Waffenvernichtung. Die Behörden dürfen eingezogene Waffen vernichten. Da steht zu befürchten, dass wegen fehlender Sachkenntnisse so auch wertvolle und kulturhistorische bedeutsame Waffen zerstört werden.
  • Zentrales Waffenregister (muss lt. EU-Beschluss spätestens bis 2014 umgesetzt werden)
  • Anhebung des Mindestalters für das Training mit großkalibrigen Sportwaffen auf 18 Jahre
  • Zeitlich begrenzte Amnestie für die Besitzer illegaler Waffen

Das generelle Verbot von Großkaliber-Waffen im Schießsport wird nach Aussage mehrerer Beteiligter (noch) nicht kommen.Die Verbote des IPSC- und des Western-Schießens sind jedoch noch nicht vom Tisch.

Ihre Stimme zählt für das Waffenrecht im Wahljahr 2009:
Im Herbst für den Bundestag

Die Parteien und deren aktuelle Forderungen für das Wahljahr 2009 zum Waffenrecht:

  • Totalverbot privater Schusswaffen in Haushalten – Die Linke und B90/Grüne
  • Zentrallagerung von Waffen und/oder Munition – Die Linke und B90/Grüne
  • Verbot großkalibriger Waffen bei Schützen – SPD und B90/Grüne
  • Verbot von großkalibrigen Kurzwaffen auch für Jäger – SPD und B90/Grüne
  • Zahlenmäßige Begrenzung von Schusswaffen und Munition auch für Jäger – SPD und B90/Grüne
  • Verdachtsunabhängige, unangemeldete Kontrollen bei Waffenbesitzern – SPD und B90/Grüne
  • Biometrische Waffensicherungssysteme für alle Schusswaffen – CDU, SPD und Grüne
  • Sich ständig wiederholende Bedürfnisüberprüfungen – SPD
  • Total Verbot von IPSC - diverse Abgeordnete
  • Keine Änderung am Waffenrecht - FDP

Parteiprogramme zum Aushängen (PDF 150 KB)

 

Unterschriftensammlung gegen eine Verschärfung des Waffenrechts

Die zurückliegenden Amokläufe haben (sozialpolitische) Gründe, die nicht durch eine Verschärfung des Waffengesetzes behoben werden können.
Wir sind gegen eine Änderung des Waffengesetzes (WaffG), da es schon jetzt eines der schärfsten Waffengesetze ist, und auch eine weitere Verschärfung keine Amokläufe verhindern wird.

Unterschriftsliste zum Download (PDF 90KB)

Die Listen senden Sie bitte Mitte Juni an Ingo Baumann. Ich empfehle sicheres Einwurf-Einschreiben.
Die Aktion des FvLW wird unterstützt vom WO-Forum, Visier, Caliber, DJV, Wild & Hund u.v.m.


Weiterführende Links und Argumentationshilfen finden Sie hier und in den Fachmagazinen und Verbandsseiten

Aktualisiert am 13.06.09

Archiv: 02/2009 - 01/2009 - Herbst 2008 - September 2008 - Juni 2008 - April 2008 - März 2008 - Umfrage 01

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